EUROPÄISCHER MESSKODEX

Der Europäische Bewertungskodex bietet eine einheitliche Grundlage für die Aufschlüsselung von Kosten und die Ermittlung von Basisgrößen von Gebäuden zum Zwecke der europaweiten Budgetierung, des Vergleichs und der Analyse auf Führungsebene. Die Struktur ist so angelegt, dass die Nutzung bestehender nationaler Klassifikationen auf einer detaillierteren Informationsebene möglich ist (Subsidiaritätsprinzip). Der Kodex umfasst die Bauelemente, nicht elementbezogene Kostenkategorien (z. B. Baustellen-Gemeinkosten, Planungshonorare), Kostenkategorien für Betriebskosten (z. B. Instandhaltung), Grundstückserwerb sowie die Projektfinanzierung. Nicht alle Kostengruppen oder Basismengen werden in jedem Land verwendet. Wo Kostengruppen oder Basismengen nicht verwendet werden, wird dies in der nationalen Zuordnung zum Kodex eindeutig gekennzeichnet, um Missverständnisse hinsichtlich des Geltungsbereichs und des Inhalts zu vermeiden. Die Definitionen der Basismengen wurden auf Grundstücksflächen, Geschossflächen und die Grundsätze der Funktionseinheiten beschränkt. Elementare Mengen wurden nicht definiert; für die Analyse elementarer Einheitssätze sind lokale Definitionen heranzuziehen. Der Kodex soll konsistente und zuverlässige Vergleiche zwischen den in nationalen Formaten dargestellten Kosten ermöglichen und den Anwendern ein Verständnis des Umfangs und der Bemessung der Kosten vermitteln, die in einer nationalen Form der Kostenanalyse dargestellt werden.